Immer noch nicht angekommen in der Webökonomie?

4 January 2012 par A.Laurencon

    Viele KMU fragen sich immer noch, was sie mit Social Media anfangen sollen. Einige sind von der neuen Webökonomie und deren Kommunikations- und Informationspotentialen überzeugt, manche machen schon mit oder lassen mitmachen, viele sitzen immer noch auf der Zuschauerbank.

    Twitter, Youtube, Facebook bieten tatsächlich Möglichkeiten, die bisher nicht oder nur mit hohen Kosten umzusetzen waren. Eine verlockende Gelegenheit, also, die aber etwas Planung bedarf.

    Social Media Strategien sind zeitintensiv, doch dieser Zeitaufwand lohnt sich. Dazu braucht es kein ausgeklügeltes Strategiepapier, sondern nur knappe Antworten auf einige Kernfragen zu beantworten.

    • Welche Bereiche sollen mit Web 2.0 unterstützt werden ?  Marketing, Vertrieb, Kundenbeziehungsmanagement, Qualitätsmanagement, Wissensmanagement ?

    Daraus ergibt sich auch die Wahl der jeweiligen Social Media Kanäle, die immer von der Zielgruppe abhängen.

    Twitter: Martin Schmid ist Unternehmensberater für Personalfragen. Er will sich in seinem Gebiet als Experte positionieren. Er nutzt Twitter und versorgt seine Follower mit Hinweisen auf interessante Weblinks oder neu erschienene Bücher. Bereits nach einigen Monaten ist er auf Twitter zu einer nützlichen Infoquelle geworden. Unter seinen 300 Followern befinden sich rund 50 HR-Spezialisten aus verschiedenen Unternehmen.

    Blogs: Die Müller AG ist ein Onlineshop für IT-Zubehör, in dem vor allem IT-Verantwortliche von KMU einkaufen. Die Kunden sehen sich einer wachsenden Anzahl Produkte und einer zunehmenden Komplexität gegenüber: Welcher Toner ist der richtige, mit welchem Server erweitere ich unser Netzwerk und so weiter. Um die Kunden zu unterstützen, publiziert die Müller AG in einem Blog Tipps zu neuen Produkten, Checklisten zu der Wahl der richtigen Komponente und beantwortet in den Kommentaren auch Fragen.

    Facebook: Hans Meier ist Küchenbauer und zählt viele Hausbesitzer zu seinen Kunden. Sein Geschäft lebt davon, dass er von zufriedenen Kunden weiterempfohlen wird. Neue Küchen werden deshalb professionell fotografiert und mit Einverständnis der Kunden auf Meiers Facebook-Seite publiziert. Diejenigen von Meiers Kunden, die ebenfalls auf Facebook sind, können auf einfache Weise Fotos ihrer neuen Küche mit Freunden und Verwandten teilen. Hans Meier macht es seinen Kunden einfach, ihn weiter zu empfehlen.

    Das richtige Werkzeug zur richtigen Zeit

    Newsletter: Die Bildungs AG ist ein privates Weiterbildungsinstitut für Führungskräfte. Geschäftsführer Hans Kull will nach einem Seminar den Kontakt mit Teilnehmern aufrecht erhalten. Falls diese Kunden in einem Jahr wieder eine Weiterbildung suchen, sollen sie sich zuerst an ihn erinnern. Er versendet deshalb jeden Monat einen Newsletter mit fachlichen Inputs, Tipps und Tricks für Führungskräfte und Hinweise auf neue Bücher. Die Beiträge des Newsletters werden auch auf seinem Blog veröffentlicht.

    Mit diesen Beispielen will ich zeigen, dass sich mit Social Media Kommunikations-Massnahmen umsetzen lassen, die bisher nicht oder nur mit hohen Kosten umzusetzen waren. Zusätzlich verfügen alle diese Kanäle über interaktive Features, die den Dialog ermöglichen. Sie können sich direkt mit Ihren Kunden unterhalten.

    Haben Sie also ein Ziel im Kopf, geht es um Zielgruppen und Inhalte. Mit wem wollen Sie sich unterhalten und was schafft diesen Menschen einen Mehrwert? Diese Herausforderung gilt für alle obengenannten Beispiele: Die Menschen hören Ihnen nur zu, wenn Sie Interessantes zu erzählen haben. Mit folgenden Hinweisen können Sie sich Antworten nähern.

    Ihre Gesprächspartner: Überlegen Sie sich, wer Ihren Blog oder Ihre Facebook-Seite lesen soll. Wenn Sie aufmerksam Ihre Kunden, Partner, Mitarbeiter in den Sozialen Netzwerken beobachten, können Sie viel erfahren und den Kunden, Partner, Mitarbeiter anders erfahren, ihre Hobbies,  Überlegen Sie, wie diese Leute das Internet nutzen. Wenn Sie sechs bis acht Personen zusammen haben, haben Sie einen guten Überblick über Ihre zukünftigen Gesprächspartner im Social Media.

    Was bringt’s: «Ich lese diesen Blog, weil…» oder «Ich folge ihm auf Twitter, weil…»: Was würden Ihre Gesprächspartner auf diese Fragen antworten? Was ist der Nutzen, den diese Menschen aus Ihren Social Media-Aktivitäten ziehen? Versuchen Sie, so konkret wie möglich zu sein und sich zu überlegen, was diese Menschen anders oder neues machen, nachdem sie ihren Blogbeitrag gelesen haben.

    Form und Inhalt: Nun können Sie Kanäle, Form und Inhalte bestimmen. Wenn sich ein Grossteil Ihrer Gesprächspartner auf Facebook bewegt, kann das ein Kanal sein. Wenn diese Menschen Hintergrundwissen in Ihrem Wissensgebiet suchen, wäre ein Blog passend: Im Fall eines Küchenbauers etwa zu Unterhalt und Pflege einer Küche oder mit Rezepten, die in der neuen Küchen umgesetzt werden können.

    Ressourcen: Denken Sie gut darüber nach, wieviel Zeit Sie für Social Media-Aktivitäten zur Verfügung haben. Es kann sehr schnell sehr aufwändig werden. Entscheiden Sie sich für ein Vorhaben, dass in Ihr Zeitbudget passt. Einen Blog zu führen ist ein langfristiges Vorhaben – Sie müssen also auch in sechs Monaten noch Zeit dafür haben. Das ist kein Grund, gar nicht damit anzufangen. Bloss die Aufforderung, sich Realistisches vorzunehmen.

    Erfolgskontrolle: Setzen Sie sich Ziele, die Sie erreichen wollen. Quantitativ können Sie Zugriffe auf Ihren Blog oder die Fans auf Facebook messen. Wichtiger sind qualitative Feedbacks: etwa die Kommentare auf Ihrem Blog oder die Retweets Ihrer Twittermeldungen. Versuchen Sie herauszufinden, was am Ende am meisten zählt: Den Einfluss Ihrer Social Media-Arbeit auf den Umsatz. 20 Leads mehr pro Jahr, eine Küche mehr verkauft, fünf neue Teilnehmer im Kurs oder ein umfangreiches Beratungsmandat:

    Social Media braucht Zeit, Aufbauarbeit und Geduld. Auch für KMU gibt es da einen ROE – return on effort – die Mühe lohnt sich.


    • Share/Bookmark

    Wissen ist Mehrwert

    3 July 2011 par A.Laurencon

      Über den effizienten Einsatz von Social Media Strategien gibt es seit einigen Jahren viel zu lesen und zu hören. Social Media sind neue Kommunikationskanäle, aber kein Zaubertrank.  Die grossen sozialen Netzwerke haben einen Erfahrungswert von fünf Jahren und kamen erst seit drei Jahren so richtig in Fahrt.  Theoretische Abhandlungen zum Thema Social Media haben deshalb nur einen geringen Abstand zur Echtzeit.

      Die älteren Web-Kommunikationskanäle, wie Blogs und Websites müssen sich inzwischen auch anders aufstellen und sich diesen neuen Medien anpassen oder einfügen. Ein Beispiel dafür ?  Facebook Page. Die Unternehmenswebsite im Facebook Format mit allen Facebook Vorteilen kam vor wenigen Monaten auf den Markt, sind dynamischer, billiger und effizienter.

      In den USA bloggen hunderte von Social Media Strategisten im Wochentakt zum Thema, organisieren weltweit Webinare, Workshps und Inhouse-Trainings. Die Welle schwappt seit zwei Jahren auch kräftig nach Europa über. Aber hier fehlt es den mittelständischen Unternehmen oft an qualifizierten Mitarbeitern, an einem Zeitkontigent, dessen ROI oder ROE kurzfristig schwer ermittelbar ist und an dem Durchblick der oberen Führungsebene.

      Wie das funktioniert, das kann man herausbekommen. Durch Mitmachen, Dabeisein, Mitlesen und Folgen wird seit dem Web 2.0 zu einer neuen Form des täglichen Auffrischens eignen Wissens und gibt den verstaubten Wissensmanagement und Wissenstransfers einen unerhofften Aufwind.  Das stellt auch die Fachkompetenz in ein neues Licht.  Fitness im Web 2.0 und Web 3.0  erlangt man nur durch selber ausprobieren und immer wieder updaten und einen ungeheuren Zeitaufwand.

      Ob das funktioniert, darüber wird zwischen alten PR Hasen, Unternehmern und Managern noch diskutiert. Auch die DB hat inzwischen ein Facebook-Account. Was sie aber damit macht, ist aussagend genug für die Unternehmenskultur der DB.  Das gleiche gilt für die Social Media Button, die heute immer meh Webseiten und Blogs zieren, aber oft nur zur Zierde da stehen. Bei Dienstleistern, egal welcher Couleur ist die Social Media Schiene ehe nur eingleisig.  Wo ist der interaktive Austausch bei ebay, Groupon oder gar bei den öffentlichen Dienstleistern ? Damit das funktioniert, bedarf es anderer Strategien, anderer Konzepte und den inzwischen so oft zitierten Paradigmenwandel.

      Hat das eigentlich schon funktioniert? Gut, mittelmässig oder wie ein Eigentor?

      In den USA wird seit 3 Jahren ein jährliches Best-Off zusammengestellt. In Europa stecken Rankings noch im Sandkasten. Aber immer wieder tauchen in den Sozialen Netzwerken Beispieler von klugem und unklugem Gebrauch der Social Media auf.

      Die Liste der verfehlten Social Media Leistungen wahrscheinlich länger als zugegeben wird.  Schlimmer noch: Die Zahl der Erfolgsgeschichten macht weniger Schlagzeilen, als die Faux-Pas der Social Media Bearbeiter der PR Abteilungen, deren Kompetenz nu ram Erfolg gemessen werden kann.

      In der « old economy » Europas  in den unzähligen Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen erarbeiten, fehlt es den Führungskräften an Kennntis und Zeit.  Und ohne die läuft nicht viel : Weder im Einsatz intraktiver Wikis, im Wissenstransfer und vor allem im Umgang mit den Social Media.  Schade, gerade da liegt der Mehrwert von morgen.


      • Share/Bookmark

      Quick Response for FAQ

      22 April 2011 par A.Laurencon

        Die Q.R….in den dunklen Novembertagen strahlten auf den Fassaden der Gebäude und wirkten dabei wie ein fernöstlicher Stempel, geheimnisvoll, verschlüsselt und manchmal extrem dekorativ,grün,rosa,blau. Die wenigstens hinterfragten ihre   Aussage und Bedeutung. Insider aber holten ihr Smartphone raus und blickten auf den Display.

        Jetzt stehen sie schon auf den Fahrplänen der BVG und am Flughafen Tegel. Und was so neu und fremdartig wirkt, ist in der Tat eine Verschlüsselung: Ein zweidimensionaler Barcode, der übrigens sich auch bestens für die Visitenkarte eignet, weil er auch im kleinsten Printformat unendlich viele Informationen speichert und entschlüsselt.

        Schon wieder so etwas kryptisches Neues? Schauen Sie einfach genauer hin, wenn sie einen auf der Website oder dem Flyer oder auf irgendeinem Reiseführer oder Strassenführer entdecken. Sie haben noch kein Smartphone, macht nichts, ihre Kunden aber werden spätestens Ende des Jahres eines dieser Mobilen Tausendsassas besitzen. Und auf die wollen sie ja immer erreichen, oder nicht?

        Machen Sie selber den Test.  Sie finden QR schon überall, auf Facebook, Zeitschriften, sie geben schnelle Antworten auf alle möglichen Fragen zum Anbieter, zu seiner Webseite, zum Produkt Ansprechpartner, Telefonnummer und Öffnungszeiten und wenn der Anbieter es gut macht, vielleicht auch noch ein kleines Schnäppchen für die Kunden.

        “QR” sind die schnelle Antwort in einer schnellebigen Zeit, für Laufkundschaft und Besucher auf der Durchreise, für “digital Natives” und Berufstätige, die sich mit dem Smartphone schnell vernetzen und handeln, kurz der QR wird zum idealen und kostenlosen Support eines effizienten viralen Marketings. Geolocation und Universalauskunft, die in Echtzeit aktualisiert werden kann.

        Aber nur zur Erinnerung: Es ist der notwendige Support eines viralen Marketing über Social Media, Web 2.0 und Internet aber nicht der Geheimschlüssel zum Erfolg.


        • Share/Bookmark

        Social Media Strategist on the road

        17 March 2011 par A.Laurencon

          Social Media Manager – just another backpack word created for business on the move. As a matter of fact, more and more employers are looking for digital natives who fit the title of Social Media Manager, Social Media Strategist increasing Social Media Jobs by more than 300 % since 2008.

          Upon reviewing a dozen of the job posting for social media positions, one may guess they are all the same, at least the job descriptions appear to focus on candidates who know how to use a listing of social technology skills with little emphasis on relationship or communication skills. “Tweet it again,Sam, and retweet as much as you can!”

          “Just hire one of these Garage Band freaks to run our Social Media Networking! ” sounds like the irony of a business manager, who has little or no experience with social media, telling the HR Department to find people with social media experience whereas Facebook and Twitter are breaking into the business world only since 2008. What’s the normal reaction by the HR people?  They will define the job responsibilities, skill sets and compensation. One must wonder where does the HR Department go for information concerning “social media jobs“? Most likely they will look for existing job postings for social media positions created by other companies and copy the descriptions.

          The dominant qualification of these new social professional networker is that they relate to the “audience” in a very human manner. They are just using normal communication skills or are gifted for human interaction by using social tools. Forget about all those faked social media strategies pushing out massive advertising messages and claiming to have the best viral marketing schemes.

          I’m talking about people who truly understand the value of social media for businesses engaging people into dialog and keeping their eyes and ears open for what’s going on outside the company and inside the Social Networks.

          Where’s the problem?   Hiring somebody to help your business maximizing the potential of social media? You don’t have the time to focus on all those new stuff like Hootsuite, diigo, delicious or twitter and what the hell is netvibes! You just need sombody who understands the art of human relations along with the skills of NTIC to build sustainable human relations and to create and satisfy human experience: That hybrid zombie outside of your familiar ROI and Best Practice Mapping.


          • Share/Bookmark

          Social Media – Ein kurzer Blick hinter den Vorhang

          26 February 2011 par A.Laurencon

            Was besagt ein Social Media Icon auf einer Webseite ?  Nicht viel und schon lange nicht, dass die Person, die Firma, das Unternehmen, gross oder klein wirklich sozial medienintensiv vermittelt. Einen Social Media Button bekommt man im Netz umsonst,  ist jedoch viel mehr als nur eine Anstecknadel oder ein Parteiabzeichen.

            So ist es noch allzu oft. Haben Sie schon mal  einen Blick auf die TWITTER oder Facebook Seite vieler deutscher Grossunternehmen oder Grossdienstleister mit hohem sozialen Mediennutzen wie die Deutsche Bahn, Vattenfall oder RWE geworfen!  Andere wie Lufthansa, Daimler, Benetton machen ihre Sache recht gut, indem sie aus ihrer Social Media Strategie ein lebendiges Interface gemacht haben. Sie sollten der grossen Zahl der Gesichtslosen in professionellen Netzwerken und Sieenschläfer oder Langweiler  auf Facebook und Twitter ein Vorbild sein. Social Media Buttons sind kein Parteiabzeichen, sondern Schaltflächen, mit denen Informationen mit einem Klick weitergegeben werden können.

            Social Media ohne Ziel und Absicht  ist Zeitverschwendung. Marken und Unternehmen, die ihr Twitter und Facebook Logo nur auf ihre Webseite setzen oder ihre Marketing Aktionen ohne irgendetwas anzubieten oder mitzuteilen, stellen sich selber ein Armutszeugnis aus. Sie sind ebenso wirkungslos wie statische Websiten, die von Suchmaschinen nicht gefunden werden, weil vielleicht die Metatags unklar sind, oder auf der Startseite nur ein wunderschönes Logo liegt.

            Eine Facebook Seite oder ein Twitter Feed allein ist noch kein interaktives Wissensmanagement. Wissensmanagement? Genau! denn Wissen kommt im Web 2.0 von allen Seiten: Vom Social Media Monitoring, aus dem Firmenwiki, aus den professionellen Netzwerken und Foren und aus dem weltweiten Netz und wird ständig erweitert, verbreitet und bereichert.

            Lady Gaga hat mehr Follower als ein multinationaler Konzern und ihre PR-Leute posten den ganzen Tag in die Welt herum. Das ist PR-Stratgegie pur und hat nichts mit Sozialen Netzwerken zu tun. Aber nehmen wir doch einfach die weltweiten Konzerne:  @Disney hat mehr als 140 000  Follower und nur 210x in den letzten Jahren getweeted. Natürlich, Disney kann bislang auf Social Media verzichten. Schauen wir doch mal auf @Samsung mit seinen 2500 Followern und insgesamt 8 Tweets und  über 200 000 Fans auf Facebook ?

            Welche Strategie verfolgt ein Unternehmen oder die Marke-Ich mit seiner Facebook oder Twitter Präsenz ? Warum wird von ein Facebook oder Twitter Konto angelegt, um es dann schlafen zu lassen,vielleicht noch mit einem Avatar oder Gravatar versehen?

            Auch wenn die weltweiten Konzerne ihre Web 2.0 Strategien in die PR und Marketing, Benchmarking und Brandingpflege aufgenommen haben, es bleibt pauschal ein PR-Tool. Das liegt daran, dass es in die PR-Abteilungen gelegt wurde,da, wo die Digital Natives virale Kompetenzen und intuitiv im Design Thinking handeln.  Das besagt aber noch nicht, dass die Entscheidungsträger ein paar Etagen höher den tiefen Wandel mitbekommen haben, der irgendwo in der Crowd unterschwellig vorgeht.

            Die KMU und die wachsende Zahl der prekären Selbstständigen sollten sich schnell in diese neuen Kommunikationskanäle einschalten, sei es nur um zu sehen, wer von ihren Kunden, Geschäftspartnern, Konkurrenten mitmacht und wie sie dabei sind.

            Übrigens, wie halten es über 80 % unserer Zeitgenossen, wenn sie den Namen eines Hotels, eines Dienstleisters, eines Produktes oder einer Person suchen? Sie googeln. Und woher kommen all die Informationen über Sie oder Ihr Unternehmen? Sie sollten am besten von Ihnen selbst kommen. Aber bitte nicht zuviel des Guten.

            Aber das ist angewandte Social Media Strategie.


            • Share/Bookmark

            Wechselströme im Web 2.0

            10 February 2011 par A.Laurencon

              Social Media verändern nicht nur die Kanäle der Unternehmenskommunikation, sondern bestimmen die gesamte professionelle PR  und Maketing-Arbeit neu. Mitarbeiter und Kunden, egal, ob von gestern, heute oder morgen, Aktionäre, Partner oder total Unbeteiligte, sie alle prägen in Blogs und Netzwerken die Kommunikation über einen Betrieb, sein Produkt und seine Dienstleistungen. Das ist Mundpropanda mit unbegrenztem Streueffekt. Die Unternehmen fürchten sie, versuchen sie zu beeinflussen, sollten aber vielmehr auf die positiven Nebenwirkungen achten.

              Diese neue Offenheit fordert ein Umdenken, das beim internen Wissensmanagement ansetzt, um effizient intern und extern zu kommunizieren. Für einige sind Social Media Zeitvertreib und die unverdrossennen Tweets und Posts verdecken das Wesen der Webdynamik.  Beispiele aus Krisenmanagements der letzten Jahre zeigen jedoch, wie wichtig ein klares Social Media Monitoring und Verständnis in Echtzeit sind.

              Sicher braucht weder BP noch die DB  eine authentische und transparente Social Media Strategie,um weiter Profite zu machen. Darum gibt es sie dann auch nicht in Krisenzeiten.

              In der Tat, hierarchisch strukturierte und reglementierte interne Informationsvermittlung steht der viralen Kommuniation im Web 2.0 im Wege, ja sie lässt sie gar nicht erst entstehen. Menschen kommunizieren dennoch: öffentlich oder untereinander. Das haben sie schon immer getan, nur verlief  die Verbreitung von Informationen und Wissen in viel engeren Kreisen.

              Statische Intranets mit Zugriffshürden oder ohne Kommentarfunktion für Mitarbeiter erschweren es, die Vorteile von Social Media für die PR Arbeit erfolgreich zu nutzen. Wieviel internes Wissen bleibt in den Pipelines der Betriebe stecken, wo es doch anderweitig einen Mehrwert schaffen könnte? Das gilt auch für den offenen Blick und das offene Ohr nach aussen.

              Nun aber sind Prozess- und Qualitätsmanagement klar strukturierte und überschaubare Gefüge.  Social Media Management ist jedoch im Wesen destruktriert, dezentralisiert und wirkt unüberschaubar und chaotisch auf den ersten Blick. Ein Unternehmen, das wesentliche Hintergrundinformationen nur an bestimmte Gruppen intern verteilt, kann auch extern keine Web 2.0 tauglichen Kommunikationsaktivitäten starten.

              Ein Unternehmen, das sich nicht für das Feedback seiner Kunden interessiert und es in sein Prozessmanagement  und Qualitätsmanagement mit einbindet,  entwickelt sich zu einem Organ, das nur noch für und in sich selbst existiert. Das geht heute nur noch bei Grossunternehmen mit Monopolstellung.

              Ein Fallbeispiel? Die PR-Abteilung erhält zu einem Produkt direkt die Informationen von der Geschäftsleitung.  Austausch, Rückfragen und Ideenaustausch finden in einer kleinen und bestimmten Personenrunde ab. Danach wird die externe Kommunikation mediengerecht – und intensiv aufbereitet. Mitarbeiter aber, die Erfahrungen in dieser oder ähnlicher Produkt und Prozessentwicklung haben, z.B. aus einem früheren Job bei der Konkurrenz, könnten ihr Wissen und Erfahrung beitragen.  Sie erfahren die Nachricht erst im nachhinein, sind betroffen aber fühlen sich nicht betroffen.

              Und wie stehen sie dann zu dem Produkt und dem Unternehmen?

              Angenommen das Unternehmen hätte ein kommentarfähiges Intranet oder sogar ein  Betrieb basiertes Wiki mit Blogfunktinalität,  angenommen  die Produktentwicklung verliefe in einem transparenten internen Kreislauf, wo sogar die Mitarbeiter im Aussendienst in Kontakt zu den Kunden oder Verteilern ihre Kommentare mit einbringen könnten?

              Dann könnte man die Produktentwicklung dokumentieren. Während der Entwicklungsphase könnten findige Wissensträger identifiziert werden. Alle anderen Mitarbeiter, die nicht direkt im Projekt involviert sind, wären zeitnah informiert und könnten ebenfalls hinzulernen. Ihre Identifikation mit dem neuen Produkt wird aus meiner Erfahrung wesentlich intensiver sein.Verbesserungsvorschläge aus dem weiteren Umfeld könnten zeitnah einbezogen werden.

              Neben den Motarbeitern gibt es unabhängig existierende Communties, die sich über Themen oder Produkte aus einer bestimmten Branche oder einem Unternehmen austauschen. Hier wird offen und authentisch diskutiert. Fragen oder grössere Beschwerden, Verbesserungsvorschläge kommen nie beim eigentlichen Empfänger an.


              • Share/Bookmark

              Corporate Blogs. Work-in-progress!

              17 January 2011 par A.Laurencon

                Gute Websiten gehören zu den Eintrittskarten ins worlwideweb und werden alljährlich prämiert. Viele versuchen alles, um aufzufallen, aber nur wenige erfüllen die drei Grundeigenschaften.

                Gute Firmenblogs sind jedoch eine Seltenheit, obwohl die Bloggosphäre von Millionen Bloggern nur so wimmelt. Das Internet mag zwar schöne und lebendige Bilder, die Algorithmen der Suchmaschinendagegen interessieren sich nur für gute Texte und dazu bietet der Corporate Blog ihnen den Stoff.

                Aber nach welchen Kriterien?

                1. Schlicht und klar sei der Text, hilfreich und gut geschrieben.
                2. Ein Firmenblog ist kein Kuriositätenkabinett. Ein Artikel zu einer Sache. Lieber öfter und kürzer als kreuz und quer.
                3. Corporate Blogs sollen Informationen und Wissen von innen nach aussen und von aussen nach innen bringen. Sie sind interaktiv.
                4. Ein Corporate Blog braucht regelmässige Pflege, mindestens einmal pro Woche.
                5. Firmenblogs sind Fenster zur Welt, fördern und fordern den Austausch. Kommentare verlangen Antworten in Echtzeit.
                6. Ein Blog ist die menschliche Seite eines Unternehmens – sein Sprachrohr und seine Seele. Der Blogschreiber ist Diener zweier Herren:  Corporate Identity und Menschlichkeit.
                7. Corporate Blogger schreiben für die Innen- und Aussenwelt der Firma, und auch deshalb ist schon Ehrlichkeit gefordert. Was nutzt der schönste Blogbeitrag, wenn Mitarbeiter X auf Twitter alles widerlegt oder Kundin Y auf Facebook mit Gegendarstellungen öffentliche Debatten lostritt, die der Blogschreiber vielleicht gar nicht mitbekommt, weil er keine Social Media Strategie hat?

                Vielleicht sollte auch hier der beste Corporate Blog alljährlich ausgezeichnet werden, das brächte endlich Auftrieb in die schwammige neue Corporate Blogger World.


                • Share/Bookmark

                Customers´echo

                17 January 2011 par A.Laurencon

                  .

                  Web 2.0 and NTIC opened the era of the empowered consumer and customer satisfaction should be one of the three major targets for every single business, no matter if it acts locally or if it is already on the way to global market places.

                  Fortunately since a few years, an increasing number of businesses have integrated they necessity to present their selling position on a dynamic website and to integrate RSS feeds, social media share buttons and a blog.

                  Their PR agencies or Marketing departments told them that´s the suitable outfit for the www.  But most of the European business owners or CEO are neither totally convinced of social media strategies nor converted to them:  They are still too many  pretending that their address book is more effective and efficient than all this Web 2.0 and that social media networks are digital natives darkrooms.

                  While they are doing business as usual,   the channels and media people today use to translate and communicate their informations, being mainly digital and increasingly social, are underused and in many not used in the B2C relationship. That´s why the voices of the consumers are still in the woods. The best marketing strategy is to support the communication channel with those who are making the experience of a product or a service.

                  The use of Facebook and Twitter, or even a blog, to gather customer feedback seems to be the privilege of some very intelligent organizations trying to recreate resilience and rebuild trust, but  this is a revolution process and an adieu to all certainty and an endless work-in-progress.

                  The majority of Small Business owners are like Scrat, the Saber-Toothed Squirrel from the Ice Age movies.  What´s his problem?  He always chases and loses his acorns, because the vital message didn´t get into his mind. Time are changing and you have to anticipate the movement.


                  • Share/Bookmark

                  Social Web performances are shareable commons

                  10 January 2011 par A.Laurencon

                    A Website is  your e- portfolio. Keep it open with a blog:  The Web 2.0 digital revolving printing press. Text, photos and videos are social media storytelling of the people , events and information you want to share with others. They are the open gate enabling friends, followers and concerned people to communicate with you.

                    Your stories have to be shareable : Tools like the retweet button, Facebook like button and  Share THIS enable your blog visitors to quickly share your story with their networks.

                    Make ist easy to subscribe to your stories : RSS feed have to be visible and highlighted. Since RSS isn’t as widely adopted alternative, apps like Feedburner, Feedblitz or AWeber are useful too.

                    Videos provide the human touch: An image tells more than thousand words, but a voice is still the best communication channel.

                    Create a Facebook page: Your page is more engaging by including a custom designed, branded landing page that includes photos and vidéo.   Get into the Facebook news feed: The future of Facebook is the feed, in other words, people may not visit your page every day, but they may see your news in their news feed. Getting people to like or comment on your Facebook content improves the chances that more people will see it in their feed an algorithm referred to as.  http://techcrunch.com/2010/04/22/facebook-edgerank/

                    Use Facebook Places to promote your events : Create events on popular location based apps and having volunteers check in as they arrive. This is a good idea for conferences, workshops, but also for things like and any Citizen happenings.

                    Go local with Twitter’s Advanced search to find listen to, and engage with nearby tweeple.

                    Ask for Retweet: Metrics show that when you end a tweet with «please RT » you’ are more likely to get people to retweet your message. 

                    Find potential partners and clients on LinkedIN. LinkedIN is full of successful entrepreneurs and  opportunities

                    Put your présentations online with SlideShare, that’s the best way to translate and to communicate your skills, your knowledge and …. your message.


                    • Share/Bookmark

                    Der Resilienz-Faktor

                    2 January 2011 par A.Laurencon

                      .

                      (Re)(Organize) for Resilience“  nannte der Harvard Ökonomie Professor Ranjay Gulati seinen im Januar 2010 erschienenen Essay:

                      Ein  Stundenbuch für UnternehmerInnen, die den Zeitgeist empathisch erfasst haben und den Zeitläuften unternehmerisch begegnen wollen.

                      Zugegeben,  das Wachstumsbarometer mag wieder nach oben gehen, der Konkurrenzdruck steigt trotzdem und damit auch die Notwendigkeit effizient, kostengünstig, intensiv und nachhaltig zu handeln.

                      Die Finanzbasis schwindet dahin – ein Grund mehr, die sozialen Netzwerke zu stärken, zu verdichten und vor allem klug und regelmässig zu pflegen. Wissen, Kontakte, Informationen sind Mehrwert, zumal wenn sie in Echtzeit weiterverknüpft werden. “Communties” aggregieren unschätzbaren Reichtum und  eine professionelle Einbindung  in  Xing, LinkedIn, Facebook und Twitter erspart aufwendige Werbung und stressiges Klappern.

                      Twitter ist ein effizienter Kommunikationskanal, der von vielen europäischen KMU  leider noch nicht professionell im Alltag eingesetzt wird. Dabeisein ist gut, aber mitmachen viel wirksamer. Das ist das Wesen der Sozialen Netzwerke. Man braucht man ja nur bei den grossen Konzernen zuzuschauen, wie sie es machen. “Ich suche/ich biete“  -  auf Twitter ist der Stresstest ihrer Communities, bedeutet aber auch, im Gegenzug die Anfrage, das Angebot anderer zu retweeten.

                      .Blogs sind ein kostenloses Kommunikationstool: Warum nicht einfach einen Blogbeitrag schreiben zum Thema: Ich suche,  ich biete... und bei der Gelegenheit interessante Informationen oder Empfehlungen weiterzugeben? Was braucht man dafür?  Zeit, die Ausdauer des Networkers und permanente Wachsamkeit. Fischer und Spinnen halten es so mit ihren Netzen.

                      .LinkedIN wird viel zu wenig mit all seinen Vorteilen benutzt. Wieviele Empfehlungen haben Sie schon für Geschäftspartner, Kunden oder Dienstleister geschrieben?  Wie oft haben Sie  Informationen zielgerecht und schnell weitergeleitet?

                      Communities erhalten ihre Vitalität von dem Geben und Nehmen, d.h. dem Austausch ihrer Mitglieder   Ein paar Fotos auf Facebook und  belanglose Kommentare , ein Avatar auf LinkedIn oder ein karges Xing-Profil, bringt gar nichts. Es lohnt sich aber auf die Dauer, Wissen, Informationen und Kentnisse mit seinen Sozialen Netzwerken zu teilen.  Etwas kommt immer zurück – es ist nur eine Frage der Menge und der Zeit.

                      Das wären doch schon ein paar gute Vor- und Ansätze für das Jahr 2011 und ein Resilienz-Faktor?

                      Übrigens – Resilienz besagt nicht nur, den Widrigkeiten zu widerstehen, sondern auch die Fähigkeit, sich in die neuen  Gegebenheiten geschmeidig einzufügen.


                      • Share/Bookmark

                      Nuage de tags

                      authenticité Business-Bloggen Businessblogging Business Blogging Cod Echtzeit Ecrit Intellisible force de vente Web 2.0 Global Minds Google Analytics Klartexten KMU-Kommunikation Kostensparen mobilité pathfinding on global markets Resilience ROE vs.ROI SEO Small and Smart Business Social Media MArketing Social Media Monitoring Socionomics translate and communicate Vertrauensfaktor Web 2.0 Web 2.0 Knowledge Management Webschreiben Wissensmanagement Wissensmanagement in Echtzeit